WordPress Mit Checkliste zum Download

Theme Wechsel: Auf diese 12 Punkte solltest Du achten [Download]

Theme Wechsel: Auf diese 12 Punkte solltest Du achten [Download]

Ein ungeplanter Theme Wechsel geht schnell in die Hose. Damit dir das nicht passieren kann, habe ich heute eine kleine Checkliste für Dich zusammengestellt, die dir hilft, alle wichtigen Dinge zu bedenken.

Die meisten WordPress-Websites sind mit vielen nützlichen Funktionen optimiert, die in die functions.php des aktiven Themes geschrieben werden.

Ein Theme Wechsel bringt auch Probleme mit sich

Doch genau das ist bei einem Theme Wechsel häufig das Problem. Denn wenn Du diese Funktionen nicht übertragen hast, dann sieht das neue Theme schnell unvollständig aus.

Wichtige Funktionen können fehlen. Doch wenn Du Dich bei einem Theme Wechsel an meine Checkliste hältst, kann Dir nichts passieren.

1

Vor dem Theme Wechsel: Erstelle ein Backup

Ein Backup kann niemals schaden. Du verlierst nichts, wenn du eins erstellst. Allerdings – auch wenn es fast unmöglich ist – kannst du vieles verlieren, wenn du keines erstellst.

Eine meiner Websites wurde fast komplett durch ein Theme-Update zerstört, nur die Blog-Beiträge waren mir geblieben.

Daher kann ich dir nur raten, ein Backup deiner Website zu machen, bevor du ein neues Theme aktivierst. Für ein komplettes Backup deines Blogs stehen dir viele Möglichkeiten offen, du kannst es entweder über einen kostenpflichtigen Dienst wie VaultPress machen, mit dem ich sehr gute Erfahrungen gemacht habe, oder ein kostenloses Plugin wie BackWPup nutzen.

Theme Wechsel: BackWPup – WordPress-Backup-Plugin

Vor Dem Theme Wechsel: Dringend ein Backup machen!

Die kostenlose Variante erfordert allerdings im Fall eines Falles mehr Fachwissen von dir, da du das Backup manuell wieder einspielen musst. Bei VaultPress hingegen genügt ein einzelner Klick zur Wiederherstellung des Backups.

Theme Wechsel: Backup-Restore mit VaultPress

Die Restore-Möglichkeiten des VaultPress-Backups.

Viele Webhoster bieten dir ebenfalls eine kostenfreie Backup-Funktion in ihren Webhosting-Paketen oder Servern an.

Solltest du nur eine Website gehostet haben, so kannst du diese Funktion verwenden. Allerdings solltest Du Rückfrage halten, was der Webhoster berechnet, wenn er das Backup wieder zurück sichert.

2

Notizen machen und nach Änderungen suchen

Viele Lösungen für unterschiedliche Probleme sind als Code-Snippets zu finden, die dann in die functions.php des Themes kopiert werden.

Einige Funktionen steuern dabei das Verhalten deines WordPress, indem sie zum Beispiel deinen Header aufräumen. Andere Snippets hingegen betreffen nur dein aktives Theme.

Hier musst du genau unterscheiden. Wichtig für einen Theme Wechsel sind nur die universellen Funktionen, die auch in anderen Themes nicht finden wirst.

Notiere dir daher diese Code-Schnipsel, denn wir neigen dazu, diese Dinge nur zu leicht zu vergessen.

Die generellen Funktionen, die immer und mit jedem Theme vorhanden sein sollen, kannst du geschickter in ein eigenes Plugin übertragen.

Sie werden dann auch nach einem Theme- Wechsel vorhanden sein. Lege eine leere .PHP Datei an und schreibe folgenden Header hinein:

<?php
/*
* Plugin Name: Dein tolles Plugin
* Description: Beinhaltet alle wichtigen Code-Snippets fuer meine Website
* Version: 1.0.0
* Author: Dein Name
* Author URI: https://deine-website.de
*/ 

Kopiere nun deine vollständigen Anpassungen hinein, lösche sie aus der alten functions.php und lade die Datei in den Plugin-Ordner deines WordPress (wp-content => plugins). Denke daran, das neue Plugin zu aktivieren.

Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, dass Du einen Theme Wechsel viel schneller und sorgenfreier gestalten kannst.

3

Dein Freund, der Google Analytics Code

Die meisten Menschen nutzen Google Analytics oder ähnliche Dienste, um den Besucherverkehr zu erfassen und zu tracken. Hier solltest du kontrollieren, wie der Code seinen Weg in dein Theme findet.

Empfehlenswert für diese Aufgabe sind Plugins oder kleine Code-Snippets, die in diesem Fall in ein seitenspezifisches Plugin übertragen werden sollten. Dann übersteht der Code auch einen Theme-Wechsel.

Das ist übrigens eines der Dinge, die sehr leicht vergessen werden, weil es so einfach ist. Der Code könnte so aussehen:

<?php

function ah_analytics_code() { 
?>
 <script>
  (function(i,s,o,g,r,a,m){i['GoogleAnalyticsObject']=r;i[r]=i[r]||function(){
  (i[r].q=i[r].q||[]).push(arguments)},i[r].l=1*new Date();a=s.createElement(o),
  m=s.getElementsByTagName(o)[0];a.async=1;a.src=g;m.parentNode.insertBefore(a,m)
  })(window,document,'script','https://andreashecht-blog.de/wp-content/themes/andreashecht/js/analytics.js','ga');
  ga('create', 'UA-xxxxxxxx', 'auto');
  ga('set', 'anonymizeIp', true);
  ga('send', 'pageview');    
 setTimeout("ga('send','event','Interessierte Nutzer','Mehr als 30 Sekunden')",30000);
</script>
<?php    }
add_action('wp_footer', 'ah_analytics_code');

4

Vergiss nicht den RSS-Feed

Der gute, alte RSS-Feed wird auch gerne bei einem Theme-Wechsel vergessen. Benutzt du einen angepassten Feed von Feedburner.com? Dann achte darauf, dass dein neues Theme die korrekte Feed-Adresse anzeigt.

Prüfe daher, ob du die Weiterleitung deines WordPress-Feeds auf den Feedburner-Feed bisher mit deinem alten Theme gelöst, oder ein Code-Snippet dafür verwendet hast. Einige Themes bieten diese Funktion an, daher führe ich sie hier auf.

Vorteilhaft wäre eine Lösung mittels Code-Snippet im seitenspezifischen Plugin. Dann musst du dir bei einem weiteren Theme-Wechsel keine Gedanken mehr dazu machen.

Jeder WordPress- Artikel-Feed wird dann automatisch mit deinem Feedburner-Feed ersetzt.

<?php
//Ab hier kopieren

/**
 * Ersetze den WordPress-Feed mit Feedburner
 */

function appthemes_custom_rss_feed( $output, $feed ) {
    if ( strpos( $output, 'comments' ) )
        return $output;

    return esc_url( 'http://feeds.feedburner.com/AppThemes/' ); // Deine Feedburner Adresse eintragen
}
add_action( 'feed_link', 'appthemes_custom_rss_feed', 10, 2 );

5

Vor dem Theme Wechsel: Hau den Wartungsmodus rein

Das ist eins der Dinge, die am häufigsten vergessen werden. Auch ich bin so ein Spezialist und vergesse recht oft, den Wartungsmodus zu aktivieren. Doch dank meiner Checkliste hier kann ich ihn nun nicht mehr vergessen 🙂

Deine Besucher wollen keine Website sehen, die unfertig oder gar nach einem Crash aussieht. Auch wenn die Arbeiten vielleicht nur eine halbe Stunde dauern, liefere immer eine Wartungsseite an die User aus.

Für diese Aufgabenstellung existieren viele Plugins, empfehlen kann ich dir das kostenlose Plugin »IgniteUp«, mit dem ich gute Erfahrungen gemacht habe.

Zudem zeigt dir das Plugin in deinem Adminbereich an, ob du den Wartungsmodus aktiviert hast. So kannst du nach Abschluss der Arbeiten nicht mehr vergessen, den Wartungsmodus auszuschalten.

IgniteUp – Coming Soon and Maintenance Mode

IgniteUp – kostenlos und wirklich gut! Meine Empfehlung für Dich.

6

Checke alle Funktionen und Plugins

Sobald du das neue Theme aktiviert hast, musst du sicherstellen, dass alle Funktionen und sämtliche Plugins noch reibungslos und ohne Probleme arbeiten.

Wenn du die wichtigen Funktionen aus deiner alten functions.php in ein Plugin übertragen und dieses aktiviert hast, sollte jetzt alles wieder beim Alten sein.

Gehe nun die einzelnen Funktionen und Bereiche deines neuen Themes durch. Funktionieren alle Plugins wie erwartet? Prüfe diese Funktionen eingehend.

Rufe zudem nach und nach die 404-Fehlerseite, die Kontakt-Seite, die Archive und die Seitensuche auf und teste die Funktionen.

Stelle sicher, dass alle von dir genutzten Widgets noch vorhanden sind und einwandfrei funktionieren. Jetzt ist auch die Zeit, um vorhandene Design-Schwächen des neuen Themes zu korrigieren.

7

Sind farbliche Anpassungen im CSS nötig?

Wenn du Google Adsense oder andere Anzeigen nutzt, dann hast du sie vielleicht farblich an dein Theme angepasst. Ein neues Theme verwendet zumeist jedoch andere Farben, also entsteht hier Optimierungsbedarf.

Bedenke auch die kleinen Dinge wie ein Twitter- oder Facebook-Widget. Kontrolliere die Darstellung und passe sie gegebenenfalls an. Es sind die kleinen Dinge, die man schnell vergisst zu erledigen.

Die allerdings den Besuchern zumeist sofort ins Auge fallen. Und dann wäre ein Theme Wechsel etwas, was nicht so gut ankommt.

8

Der Theme Wechsel wird ernst: Schalte den Wartungsmodus ab

Jetzt ist die richtige Zeit, den Wartungsmodus wieder abzuschalten. Schreibe jetzt einen Blog-Post zum neuen Design und lasse Deine User wissen, dass Du ein neues Design aktiviert hast.

Bedenke, dass Du nur wenig Zeit hattest, alle Dinge zu kontrollieren und zu testen. Du wirst nicht jeden Fehler in der kurzen Zeit bemerkt haben.

Bitte daher Deine Besucher, Dir bei der weiteren Fehlersuche zu helfen. Poste Deinen Relaunch auch auf deinen Sozialen Netzwerken und bitte Deine Follower dort ebenfalls um Mithilfe.

Wenn Du positive Resonanz bekommst, ist alles gut. Wenn Du jedoch Fehlermeldungen bekommst, dann bitte um einen Screenshot und frage nach dem verwendeten Browser.

Fehler kommen bei einem Theme Wechsel öfters vor. Finde und beseitige sie.

Fehler kommen bei einem Theme Wechsel öfters vor. Finde und beseitige sie.

Behebe die Probleme so schnell wie nur möglich. Wenn Du das nicht selbst erledigen kannst, suche Dir einen Entwickler, der es für dich macht.

Wenn Du für das Theme Geld bezahlt hast, wird der Entwickler des Themes diese Anpassungen meist kostenfrei über den Support für dich erledigen. Ansonsten musst Du Geld in die Hand nehmen und mich engagieren.

9

Befreie Dich von unnötigen Dingen

Viele Themes kommen heute mit unzähligen Funktionen daher. Wenn du eines dieser Themes verwendest, dass dir viele Funktionen bereitstellt, dann hast du die Möglichkeit, einige Plugins zu sparen.

Du benötigst kein Plugin für Breadcrumb-Navigationen, wenn dein Theme eine solche Funktion besitzt. Oder Du zum Beispiel das beliebte Yoast SEO einsetzt.

Das Konzept ist einfach

Befreie dich von Dingen, die du nicht brauchst. Nutze Theme- Funktionen und spare dafür die speziellen Plugins. Ab und an ist es jedoch viel besser, ein Plugin für einen Job zu haben und die Theme-Funktionen nicht zu nutzen.

Denn viele Themes kommen mit speziellen SEO-Funktionen daher, doch gerade diese wichtige Funktion sollte man lieber einem dafür ausgerichteten Plugin wie Yoast SEO oder wpSEO überlassen. Treffe deine Auswahl mit Bedacht.

10

Teste die Ladezeit des neuen Themes und mache es schnell

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um diesen Test mit deinem neuen Theme zu wiederholen. Im Anschluss weißt du dann, ob hier noch Optimierungsbedarf besteht und wie schnell das neue Theme ist.

Gerade beim Thema Ladezeit besteht immer ein Verbesserungsbedarf. Denn nicht nur Google findet schnelle Websites klasse, auch deine Leser mögen es, wenn deine Website rasant lädt.

Mein Tipp für Dich: Abonniere meinen Newsletter und Du bekommst gratis mein E-Book “Mach Dein WordPress raketenschnell“. Das E-Book zeigt Dir, wie Du die Ladezeit wie ein Profi misst und Deine Website so richtig beschleunigst.

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Mache Anpassungen besser nur in kleinen Schritten

Wenn du einen Theme Wechsel vorgenommen hast, dann ist es geschickter, Änderungen mit Bedacht vorzunehmen. Fange stets mit kleinen Elementen an, die nicht so sehr ins Auge fallen. Teste die Veränderungen in allen Browsern.

Lerne die Struktur und die Semantik des neuen Themes, bevor du größere Veränderungen vornimmst. Das ermöglicht dir, die gewünschten Änderungen oder Ergänzungen an die richtigen Plätze zu setzen.

Zudem erkennst du eventuelle Probleme sofort, was sehr hilfreich ist.

Änderungen an Theme-Dateien sollten nur gemacht werden, wenn du zuvor ein Child-Theme erstellt hast. Ansonsten wären beim nächsten Update des Themes alle Änderungen verschwunden.

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Habe Deine Absprungrate im Blick bei einem Theme Wechsel

Nach einem Theme Wechsel solltest du die Absprungrate im Blick behalten. Es ist nicht ungewöhnlich, dass sich die Bounce-Rate nach einem Relaunch ändert. Zudem ist es auch möglich, dass sich die Pageviews verändern.

Einige Themes sind benutzerfreundlicher als andere. Daher ist es nur natürlich, dass sich diese beiden Faktoren ändern können.

Habe beides stets im Blick, dann kannst du bei schlechteren Ergebnissen daran arbeiten und die Navigation durch deine Seiten erleichtern.

Nutze dafür die Related Posts Widgets, Widgets für beliebte Beiträge oder verbessere die Call-To-Action Bereiche des neuen Themes.

Eine andere, sehr auffallende Farbe eines Call-To-Action Buttons kann dramatisch bessere Ergebnisse nach sich ziehen. Eine verbesserte Menü-Struktur für deine Hauptnavigation kann ebenfalls hilfreich sein.

Fazit und Download der Checkliste

Wenn ein neues Design online ist, haben die Leser fast immer Verbesserungsvorschläge. Sie lieben bestimmte Funktionen oder hassen sie. Kommuniziere mit ihnen und finde heraus, was es zu verbessern gilt.

Starte eine Umfrage, wenn du ausreichend Traffic hast. Dein Blog und du werden davon profitieren können.

Checkliste als PDF downloaden
Andreas Hecht

Andreas Hecht

Er entwickelt WordPress-Websites und bietet dir einen Website Sicherheit Service und einen Performance Service für deine Website. Außerdem ist er Spezialist für Onpage SEO und bringt Deine Website in die Top-Suchergebnisse von Google.

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