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Killed in Action: Wenn Deine Website plötzlich stirbt

Der Tod einer Website

Manchmal haben kleine Dinge große Auswirkungen. Du schiebst mal eben kurz ein Update Deines Themes an und erwartest nichts Böses. Doch plötzlich ist das Böse da und Deine Website liegt nur noch in rauchenden Trümmern vor dir. Das Enfold-Theme von Kriesi hat meine Website in Trümmer gelegt.

Erwähnte ich übrigens, dass ich für diese Website kein Backup betreibe? Schön dämlich, oder? Da propagiere ich drüben auf Dr. Web.de immer gebetsmühlenartig Backups zu machen und hier habe ich dann keins…

Was genau ist passiert?

Der Einfachhalt halber nutzte ich für diese Website das Enfold-Theme von Kriesi, weil ich keinerlei Zeit hatte, ein eigenes Theme zu entwickeln. Ich hatte ein Child-Theme angelegt und verwendet, wie es sich gehört.

Nachdem ich sah, dass das Parent-Theme ein Update benötigte, schob ich kurz das Update an. Bislang wurde das Enfold-Theme immer sehr zuverlässig und ohne Probleme aktualisiert, daher dachte ich mir nichts dabei. Doch nachdem der Update-Prozess zu Ende war, ging absolut überhaupt nichts mehr.

Die komplette Website war zerstört und zeigte sich nur noch im Quelltext bis zum öffnenden <head>, danach kam keinerlei Markup mehr. Ein Wechsel vom Child-Theme auf das Parent-Theme brachte auch nichts. Selbst eine alte Version des Themes zeigte nichts an.

Du solltest Backups haben. Immer!

Für zwei meiner Websites habe ich eine gute Backup-Strategie, ich nutze VaultPress und bin immer gut damit gefahren. Allerdings dachte ich, dass ich mir die 5 Dollar im Monat für diese Website sparen kann. Erwähnte ich bereits, dass das echt dämlich war?

Ich habe Glück im Unglück gehabt. Nach der Aktivierung eines Standard-Themes von Automattic hatte ich zumindest die Inhalte wieder zur Anzeige überreden können. Die Blog-Beiträge waren völlig unversehrt, nur die mit dem Enfold Drag and Drop Editor erstellten Seiten waren völlig zerstört und mussten gelöscht werden.

Der »WordPress-Experte« hat zwei Dinge gelernt

Erstens: Habe ein Backup, immer! Sei nicht geizig und gebe ruhig Geld dafür aus. Du kannst dann wesentlich besser schlafen. Bei VaultPress hätte es nur einen Klick gekostet, und die Website wäre wieder repariert gewesen.

Zweitens: Habe eine gespiegelte Entwicklerseite, die stets aktuell ist. Diese anzulegen ist kein Problem, das Plugin WP Staging – DB & File Duplicator & Migration von René Hermenau klont die Website mit allen Daten. Auf der Entwicklerseite kann und sollte man jegliche Plugin- und Theme-Updates testen. Mit dieser Vorgehensweise ist man auf der sicheren Seite.

Mein Fazit aus dem Crash

Ich hatte Glück. Vieles war zu retten. Doch der Schock sitzt natürlich tief, denn jede Website ist irgendwo auch eine Art »Baby« für den Besitzer. Daher wird mein Baby nun auch in meine Backup-Stratege mit einbezogen und VaultPress wird wieder um fünf Dollar im Monat reicher werden.

Ob ich noch mal ein gekauftes Theme einsetzen werde ist eher fraglich. Eigene Entwicklungen sind – wenn man über das nötige Know-How verfügt – einfach sicherer und zudem auch besser, weil sie nicht noch mühsam angepasst werden müssen.

Ach: Erwähnte ich schon, dass man immer Backups machen sollte?

Andreas Hecht

Andreas Hecht

entwickelt WordPress-Websites und bietet dir einen Website Sicherheit Service und einen Performance Service für deine Website. Außerdem ist er Spezialist für Onpage SEO und bringt Deine Website in die Top-Suchergebnisse von Google.

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