WordPress Bildoptimierung für schnelle Ladezeiten

WordPress Performance Serie 1 von 2: Optimiere Deine Bilder!

WordPress Performance: Optimiere Deine Bilder!

WordPress Performance: Gehörst Du auch zu den WordPress-Fans, die gern eine schnelle Website hätten? Du hast schon viel ausprobiert und das Ding wird einfach nicht schneller? Dann hast Du einen falschen Ansatz verfolgt.

Mit den 08/15 Tipps, die Du im Internet zur WordPress Performance bekommst, wird Deine Website nicht wirklich schneller werden. Einfach nur ein Cache-Plugin zu installieren reicht nicht aus.

Dein Auto wird ja auch nicht schneller, wenn Du schicke Alufelgen montierst. Du musst schon etwas in die Tiefe gehen und die Punkte bearbeiten, die für die WordPress Performance wirklich wichtig sind.

Echte WordPress Performance ist eine Kombination aus vielen Punkten. Das Cache-Plugin kommt zuletzt an die Reihe.

WordPress Performance: Die Bilder sind der Flaschenhals

Der wichtigste Ansatz sind die Bilder. Die meisten User bearbeiten Ihre Bilder nicht vor dem Upload und nutzen auch kein optimales Plugin zur Kompression während des Uploads.

Das sorgt dann für langsame Ladezeiten, weil die Bilder und Grafiken den größten Teil des Ladegewichts ausmachen.

Eine meiner Entwicklungsseiten dient uns als Beispiel

Installiert ist das Twentysixteen Theme. Eine Sidebar wird nicht verwendet. Jeder Post hat ein (großflächiges) Beitragsbild.

Das großflächige Beitragsbild der Testseite. Hier entstehen die Performance-Probleme.

Sicher sehen die großformatigen Bilder toll aus und machen schon was her. Doch ohne optimale Bearbeitung der Bilder sehen wir im Test dieses Problem:

Es werden auf der Startseite zehn Artikel angezeigt. Daraus resultiert eine Bilddateigröße von heftigen 1MB. Die Website muss komplett 1,41MB laden, was schon recht viel ist.

Doch bei vielen Websites wird dieser Bereich noch wesentlich schlimmer aussehen:

In diesem Beispiel haben wir bereits mit 2,63MB zu kämpfen. Kein Wunder, dass diese Websites langsam sind.

So optimierst Du Deine Bilder in nur 3 einfachen Schritten

Wenn Du willst, dass Deine Website schneller wird, musst Du die Dateigröße der Website über alles minimieren. Das geht am einfachsten über die Bilder.

1

Schneide Deine Bilder zu und optimiere sie dabei

Finde die korrekten Maße für Deine Bilder heraus. In der Dokumentation Deines Themes sollte die Breite Deines Inhaltsbereiches und die Abmessung der Beitragsbilder zu finden sein.

Schneide die Bilder in einem Fotobearbeitungsprogramm wie Photoshop, Photoshop Elements oder Gimp so zu, dass sie maximal ein Drittel größer sind. Dann sehen sie auch auf Retina-Bildschirmen noch gut aus.

Exportiere die Dateien dann für das Web oder schraube an der Qualität beim Exportieren herum.

Eine 80%ige Qualität täte es auch.

Auf diese Weise hast Du nun erstens die richtige Bildgröße bestimmt und zweitens die Dateigröße reduziert.

2

Benutze ein sehr gutes Bildoptimierungs-Plugin - Optimus HQ

Optimus HQ

Ich weiß. Du willst alle Plugins immer umsonst haben und bloß kein Geld investieren. Kein Problem. Dann lebe einfach mit einer langsameren Website.

Denn die beiden für die WordPress Performance wichtigsten Punkte kosten einfach mal Geld. Der optimale Webhoster und ein richtig gutes Bildoptimierungs-Plugin.

Und nein, die kostenlosen Alternativen sind einfach nicht leistungsfähig genug. Du brauchst ein Premium-Plugin.

Das zurzeit beste Plugin heißt Optimus HQ. Es optimiert Deine Bilder bereits beim Upload und kann WebP-Grafiken erzeugen, die anstatt von JPG / PNG an die Nutzer von Google Chrome ausgeliefert werden. WebP spart nochmal rund 30% Dateigröße ein.

Optimus HQ kostet nur 29 USD im Jahr. Verdammt gut angelegtes Geld!

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3

Nutze TinyPNG vor jedem Bildupload

Das Online-Tool TinyPNG ist das absolut Beste, was es in der zusätzlichen Komprimierung von Bild-Material gibt. Du bekommst es auch als WordPress- und Photoshop-Plugin, allerdings ist beides nicht annähernd so gut, wie das Online-Tool.

Das Tool ist kostenfrei zu nutzen und aus meiner Arbeit nicht mehr wegzudenken.

Übrigens kann es nicht nur PNG-Dateien bearbeiten, sondern selbstredend auch JPGs.

Das Ergebnis nach der Bearbeitung mit TinyPNG

Das hat TinyPNG an Dateigröße einsparen können:

Die Beitragsbilder der Beispielwebsite nach der Optimierung.

Teilweise konnten bis zu 50% an Dateigröße eingespart werden. Das ist schon recht viel.

Bei PNGs sind die Einsparungen noch heftiger

Wenn PNG-Dateien komprimiert werden sollen, spart das Tool noch wesentlich mehr ein:

74% Ersparnis ist echt der Hammer! Der kleine Mehraufwand, der bei der Nutzung des Tools entsteht, lohnt sich also richtig!

Wenn Du nun alle Punkte durchgegangen bist, hast Du schon viel für die WordPress Performance getan.

Im zweiten Teil der Serie stelle ich Dir ein Plugin vor, dass Deine Website rasant beschleunigen wird.

Andreas Hecht

Andreas Hecht

Er entwickelt WordPress-Websites und bietet dir einen Website Sicherheit Service und einen Performance Service für deine Website. Außerdem ist er Spezialist für Onpage SEO und bringt Deine Website in die Top-Suchergebnisse von Google.

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