Content Marketing

4 Profi-Tipps, wie Du gute Artikel schreiben kannst [mit Infografik]

Gute Artikel schreiben: 4 Tipps vom Profi [mit Infografik]

Gute Artikel schreiben ist wirklich wichtig, wenn Du gelesen werden möchtest. Doch, wie macht man das eigentlich? Ich beantworte Deine Frage mit 4 Tipps von einem Profi.

Content SEO ist wirklich wichtig. Jede Website, jeder Blog sollte seine Inhalte auf die Suchmaschinen optimieren. Richtig angepackt wirst Du mit Tonnen von Traffic belohnt und Deine Artikel werden ganz oben in den Suchergebnissen von Google erscheinen.

Richtig gute Suchmaschinenoptimierung für Deine Inhalte geht jedoch anders, als Du es erwartet hast.

Gute Artikel schreiben. Für viele Blogger ist das ein Buch mit sieben Siegeln. Wir hören stets, dass Content King ist. Die Inhalte, die wir schreiben, sollen hochgradig suchmaschinenoptimiert sein, nur dann winkt der große Traffic, den wir alle haben wollen.

Aber ist es nicht viel wichtiger, gute Artikel zu schreiben?

Content SEO – Der Mythos des optimierten Inhalts

Blogger wollen Traffic. Viele Blogger wollen auch vom Schreiben leben können und Geld mit ihrem Blog verdienen. Daher werden zig Artikel zur Suchmaschinenoptimierung von Content – also von Inhalten – gelesen und die ganzen Tipps auch fröhlich angewendet.

Heraus kommen nichtssagende Texte mit Keyword-Wüsten, die über weite Teile entweder keinen Sinn ergeben, oder sich bescheiden lesen. Ein Keyword jagt das andere, nicht zu vergessen auch die »wichtigen« Long-Term-Keywords.

Trotz aller Optimierung ranken diese »optimierten Texte« nicht wirklich gut und der erwartete Besucher-Ansturm bleibt aus. Warum ist das so ist?

Die Lösung liegt nahe:

1

Gute Artikel schreiben: Schreibe für Deine Besucher, nicht für die Suchmaschine

Das Geheimnis guten Contents liegt darin, dass Du für Deine Leser schreibst. So banal und profan ist das. Schreibe keinen Kauderwelsch mit Tonnen von Keywords, sondern schreibe für diejenigen, auf die es wirklich ankommt:

Auf Deine Leser. Gute Artikel schreiben heißt immer noch für den Leser zu schreiben. Deine Leser sind die beste Suchmaschinenoptimierung, die es gibt.

Sie entscheiden darüber, ob Deine Inhalte von Relevanz sind, oder nicht. Gute Inhalte, die für die Leser geschrieben sind, werden immer gut ranken.

Inhalte für Deine Leser zu schreiben ist die absolut beste Content-SEO, die es gibt. Denn gut geschriebene Beiträge werden oft in den Sozialen Medien geteilt. Sie bekommen viele Backlings, denn sie lösen die Probleme der User.

Für die Leser geschriebene Inhalte nehmen den Leser gefangen, bewegen ihn, lösen seine Probleme und bewegen ihn, länger auf Deinem Blog zu bleiben und weitere Artikel von Dir zu lesen.

Vergiss einfach den ganzen SEO-Scheiß und schreibe einfach drauf los. Vergiss SEO und Du optimierst automatisch für Google. Denn Google kann mittlerweile zwischen gutem Content und Mist durchaus unterscheiden.

2

Gute Artikel schreiben heißt: Schreibe Content, der ins Hirn knallt

Was sollte also Dein Ziel sein, wenn Du Beiträge schreibst? Schreibe Texte für Deine Besucher, nicht für die Suchmaschinen. Konkurriere mit den Websites, die bereits für die relevanten Inhalte ranken.

Um diese Ziele zu erreichen, musst Du Inhalte erstellen, die über den Erwartungen Deiner Leser hinausgehen. Die Texte müssen ebenfalls besser sein, als diejenigen der konkurrierenden Blogs.

Nur die besten Inhalte werden sich ganz oben in den Suchergebnissen wiederfinden, dass sollte Dir klar sein. Deine Leser möchten staunen und begeistert sein von Deinem Content. Sie wollen neue Dinge dazu lernen und Deinen Blog zufrieden verlassen.

Nur durch erstaunlich gute Inhalte wirst Du Dir das Vertrauen Deiner Besucher verdienen. Nur dann geben sie Dir ihre E-Mail-Adresse für den Newsletter und folgen Dir auf Deinen Social-Networks.

Schreibe lieber weniger Artikel und stecke in jeden Deiner Beiträge so viel Mühe hinein, als ob es Dein Letzter wäre. Investiere Zeit in Deine Artikel, recherchiere ausgiebig und lasse all Deine Erfahrung in den Beitrag einfließen.

Übrigens, zwei Artikel pro Woche haben sich als optimale Post-Frequenz herausgestellt.

3

Schreibe ausführlich und gehe in die Tiefe

Um Content zu schreiben, der ins Hirn knallt, musst Du Dein Thema aus jedem Blickwinkel behandeln. Recherchiere wirklich gründlich, betrachte Dein Thema aus allen Richtungen und schreibe absolut ausführlich.

Suchmaschinen und Leser mögen lange, ausführliche Artikel. Je ausführlicher und länger Dein Beitrag wird, desto besser stehen die Chancen auf ein wirklich gutes Ranking in den Suchergebnissen.

Du hebst Dich mit langen Artikeln von Deiner Konkurrenz ab und erwirbst Dir schnell einen Experten-Status bei deiner Leserschaft. Das wiederum führt dann zu der Möglichkeit, vom Schreiben leben zu können.

Gute Texte sollten mindestens 1.000 Wörter aufweisen. Besser sind jedoch wesentlich mehr Wörter. Studien haben gezeigt, dass die bestplatzierten Inhalte mehr als 2.000 Wörter aufwiesen.

Mit der Anzahl der Wörter und der Ausführlichkeit der Artikel steigt die Chance auf die Platzierung in den ersten drei Suchergebnissen ungemein.

Gute Artikel schreiben: © serpIQ. Der Unterschied zwischen Nummer eins und Nummer zehn sind 400 Wörter.

© serpIQ. Der Unterschied zwischen Nummer eins und Nummer zehn sind 400 Wörter.

Die top-platzierten Artikel weisen im Schnitt 2.450 Wörter auf. Die Beiträge, die auf Rang zehn gelistet sind, weisen jedoch nur um die 2.000 Wörter auf. Es lohnt sich also definitiv, mehr Zeit und Mühe in einen Artikel zu stecken, und dafür nicht so oft zu publizieren.

Ein Thema umfassend abzudecken wird den Text nicht nur gut ranken lassen, sondern auch viele Backlinks einbringen. Backlinks sind eines der Top-Ranking-Signale. Das ist ein weiterer Grund, Deine Themen ausführlich zu behandeln.

Moz hat eine Studie durchgeführt um heraus zu finden, welche Inhalte die meisten Backlinks bekommen. Sie fanden heraus, dass lange Inhalte sehr viel eher und mehr Backlinks bekamen, als kurze Texte.

Backlinks sind extrem wichtig für Dich, wenn Du Deinen Blog soweit entwickeln willst, dass Du davon leben kannst. Nun weißt Du, wie Du sie bekommen kannst.

Weiterführende Informationen:

4

Gute Artikel schreiben: verwende Keywords und Suchbegriffe

Wie jetzt? Doch Keywords verwenden? Ja, sicher! Ganz ohne Keywords und Suchbegriffe geht es nicht. Allerdings gehen wir mit den Suchbegriffen etwas anders um. Du wirst sie so nutzen, dass es sich natürlich anfühlt.

Dein Fokus-Keyword zum Beispiel ist das Thema, über das Du schreibst. Ich schreibe in diesem Artikel über Content-SEO, also ist das auch mein Fokus-Schlüsselwort. Das wichtige Keyword sollte im Titel und in der ersten Unter-Überschrift stehen.

Also schreibe Content-SEO in den Titel und in die erste Überschrift (<h2> oder Überschrift 2 in WordPress) hinein. Zudem sollte es in den ersten hundert Wörtern und in den letzten hundert Wörtern auftauchen.

Das umzusetzen ist recht einfach und kann auch locker so gestaltet werden, dass es sich natürlich liest für den Besucher. Nutze zudem noch einige Suchbegriffe und bringe Abwechslung in Deine Texte.

Dass meint, dass Du nicht immer nur Dein Fokus-Schlüsselwort verwenden solltest, sondern andere Begriffe für dieses Keyword finden solltest. Schreibe vielleicht statt Keyword Schlüsselwort und so weiter…

Doch was immer Du machst, erinnere Dich daran, dass Du ausschliesslich für Deine Leser schreibst, nicht für die Suchmaschine. Deine Texte müssen sich spannend, flüssig und natürlich lesen.

5

Schreibe eine Knaller-Überschrift

Schreibe stets zuerst Deine Titel, die Überschriften der Beiträge. Der beste Inhalt ist nur dann etwas wert, wenn er auch gelesen wird. Daher brauchst Du einen Titel, der Neugier und Klicks erzeugt. Nur wenn das gegeben ist, lesen die Menschen Deine Beiträge.

Beachte jedoch, dass sich Dein Schlüsselwort darin wiederfinden muss. Nach den »SEO-Richtlinien«, die Du ständig zu lesen bekommst, sollte sich das Keyword am Anfang der Überschrift stehen.

Dieser Richtlinie solltest Du nur folgen, wenn sich der Titel damit wirklich gut anhört. Ansonsten schreibe den Titel so, dass er wirklich reinknallt. Dafür kann das Keyword dann auch am Ende stehen. Hauptsache der Leser weiß worum es geht und wird zum Klicken verführt.

Der wichtigste Punkt bei einer Überschrift ist, dass sie Klicks erzeugt. Du brauchst eine richtige Killer-Headline. Allerdings sollte Dein Inhalt immer halten, was Du mit Deiner Überschrift versprichst. Denn ansonsten verprellst Du Deine Leser.

Weiterführende Informationen:

6

Schreibe eine Zusammenfassung, die ins Hirn knallt

Neben der Überschrift eines Artikels ist die Zusammenfassung das Wichtigste.

Mit Zusammenfassung meine ich gleich zwei Dinge. Erstens den Excerpt Deines Beitrags, der auf der Übersichtsseite Deines Blogs auftaucht, und zweitens die Meta-Beschreibung, die dann als Suchergebnis bei Google erscheint.

Seit längerem wird vermutet, dass Google die Bounce-Rate eines Beitrags und der gesamten Website als Ranking-Signal heranzieht. Daher ist es wichtig, die Absprungrate so gering wie nur möglich zu halten.

Wenn Deine Besucher also ruckzuck wieder Deine Website verlassen, um zu den Suchergebnissen zurückzukehren, dann wird Google Deinen Artikel recht bald »degradieren«.

Also nutze die Überschrift, um Neugier zu generieren und die Meta-Beschreibung und Zusammenfassung, damit Dein Leser versteht, dass er die passenden Informationen in Deinen Beiträgen findet.

Bonus: Infografik – wie Du die Absprungrate reduzieren kannst

Wie Du die Absprungrate Deines Blogs minimieren kannst

Andreas Hecht

Andreas Hecht

Er entwickelt WordPress-Websites und bietet dir einen Website Sicherheit Service und einen Performance Service für deine Website. Außerdem ist er Spezialist für Onpage SEO und bringt Deine Website in die Top-Suchergebnisse von Google.

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5 Kommentare Kommentar hinzufügen

  1. Hallo Andreas,

    zu Deinem wieder einmal vortrefflichen Beitrag habe mehrere Fragen.

    Wie interpretiert eine Suchmaschine ein Wort, in dem drei Worte (welche einzeln für sich eine eigene Bedeutung haben) per Bindestrich zusammengesetz sind — z. B.: “Schwarz-Weiss-Film”? Ist das ein Keyword oder sind das drei einzelne?

    Und was muss ich bei Umlauten beachten? Idealerweise sollte ja das Beitragsschlüsselwort auch im Bilddateinamen, im Bildtitel sowie im Alt- und Beschreibungstext des Beitragsfoto vorkommen. Im Namen einer Bildatei sollten doch aber keine Umlaute vorkommen. Ordnet eine Suchmaschine “Loesung” und “Lösung” gleichbedeutent ein? Oder sollte ich besser “Loesung” statt “Lösung” verwenden und sollte ich dann auch im (deutschen) Text “Loesung” verwenden?

    Danke im voraus für Deine AW.

    LG, Bildermann

    • Hallo Bildermann,

      “Schwarz-Weiss-Film” wäre ein Keyword, wenn Du es im Artikel zusammenhängend benutzt. Die Suchmaschine erkennt durchaus auch Umlaute, die Du dementsprechend auch verwenden solltest.

  2. Hallo Andreas,

    danke für Deine schnelle AW:

    Noch einmal gefragt:

    Meines Wissens dürfen keine Umlaute im Dateinamen sein, weil bei Usern ohne deutschen oder mit einem anderem Betriebssystem dann eventuell das Bild nicht angezeigt wird.

    Das Haupt-Keyword des Beitrages sollte aber auch im Bilddateinamen des Beitragsfoto vorkommen.

    Wenn ich nun aber das Wort „Loesung“ (kleingeschrieben) im Dateinamen des Beitragsbildes verwende und ich es dann grammatikalisch richtig „Lösung“ im Beitrag schreibe, kommt das Haupt-Keyword des Beitrages in der Summe zu wenig vor.

    Hast Du eine Lösung für „Lösung“, wenn es kein treffenderes anders Synonym ohne Umlaute gibt? Sollte man dann besser falsch „Loesung“ im Beitrag schreiben, nur damit das Haupt-Keyword ausreichend vorkommt?

    Danke im voraus für Deine AW.

    LG, Bildermann

    • Also: keine Umlaute im Dateinamen. <= Wichtig! Wenn das Keywword im Dateinamen nicht mit Umlaut vorkommt, ist das überhaupt nicht schlimm. Hauptkeyword immer mit Umlauten setzen. Da geht es um den Text. Aus dem Bild-Dateinamen kann sich Google das richtige Keyword auch ohne Umlaute extrahieren.

  3. Hallo Andreas,

    hatte ich Dich doch am 6. Mai ob Deiner blitzschnellen Antworten gelobt, muss ich heute nun noch einmal nachfragen, wie Deine AW zu meinen Fragen vom 6. Mai ist.

    Danke im voraus für Deine AW.

    LG, Bildermann

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